Über mich

Wer sich an eine falsche Vorstellung gewöhnt, dem wird jeder Irrtum willkommen sein. (Goethe)

Hier irren Sie nicht, sondern können sich ein Bild von mir machen - vielen Dank für Ihr Interesse!
Was zeichnet mich aus? 
Ich bin seit 20 Jahren Software Entwickler. 
Mein Interesse für Computer begann als Grundschüler.
Als Kind der C64-Generation konnte ich die Entwicklung der Personal Computer - und später auch des Internets - live miterleben, an ihr teilhaben und mitwirken.
Was mit klassischen Computerspielen begann - typisch für Kinder - wuchs schnell festes Interesse. 
Wie funktioniert so ein Spiel? Was ist ein Quellcode? Wie funktionieren diese Zahlen- und Buchstabenreihen? Und wie programmiert man einen Code?

If antwort = "Ja" then goto "Sie haben das Rätsel gelöst"

Als Schüler mit autodidaktischen Fähigkeiten begann ich mich in die Computersprachen Basic und GWBasic einzuarbeiten und mit den ersten Codeschnippseln kleine Spiele zu programmieren. Textbasierte Abenteuer und kleine Rollenspiele, deren Grafiken damals in liebevoller Kleinstarbeit eigenhändig gestaltet wurden. Böse Zungen würden heute behaupten: Hüpfende Pixel. Aber auf dem Standard des C64 sah alles so aus - und es war herrlich!

Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob er auch die kleinste Schraube findet

Auch die Hardware blieb selbstverständlich nicht unverschont. Nicht nur, dass die alte Brotkiste (liebevolles Synonym für den C64) geknackt wurde, ich bastelte auch gleich an eigenen Controllern, die ich anschließend zum Westdeutschen Rundfunk mit seiner legendären Sendung "Computer Club" schickte. Bits und Bytes waren schon interessant, aber auch Kondensatoren und der Umgang mit dem Lötkolben. In einer Zeit, in der man Computer und technisches Zubehör eben nicht an jeder Ecke und in jedem Elektronikmarkt kaufen konnte, wurde der Verkauf von Hardware ein für mich lukratives Gewerbe, dass ich schon - gerade volljährig geworden - professionell betreiben konnte.

Sprechen Sie spanisch? Nein, aber C/C++, C#, Objective-C, Delphi, Java, PHP, ASP und Perl

Doch noch mehr als den Geruch von glühendem Zinn, liebte ich die Kopfnüsse von Softwarearchitekturen. Und die Computersprache Basic zählte bereits zum alten Eisen. Also mussten neue Herausforderungen her. So kam ich zunächst zu C/C++ und las, wie alle anderen begeisterten Programmierer auch, Kernighan und Ritchie. Im Laufe der Jahre folgten weitere Computersprachen und bis heute arbeite ich mich begeistert in jede Neuentwicklung ein und nutze die neuen Feautures für meine eigenen Projekte und Kunden. Mittlerweile wähle ich die passenden Komponenten für jedes Projekt spezifisch aus, um damit die bestmöglichen Resultate zu erzielen.

Suchen Sie Arbeit? Nein, die Arbeit sucht mich!

Schnell stellten sich in meinen "Zehnern" und den beginnenden "Zwanzigern" erste Kontakte zu Softwareschmieden und Vertrieben mit dem Schwerpunkt der Spieleprogrammierung her - und ich erhielt Aufträge. Mein erstes Spiel galt dem Eroberungsdrang des Menschen. "Macht" war ein Spiel, in dem es galt, fremde Welten zu erobern, dabei strategisch zu denken und zu operieren. Um nicht nur die Softwarearchitektur zu beherrschen, sondern auch den zunehmenden grafischen Möglichkeiten Herr zu werden, folgte nach der Schule ein Praktikum als Grafiker. Dies aber nur, um mich in anderen Bereichen zu perfektionieren. Mein Schwerpunkt war und blieb die Softwareentwicklung mit dem Fokus auf der Spieleprogrammierung. Es folgte ein Job in einer Multimedia Agentur - allerdings suchte man ursprünglich einen Grafiker. Doch meine Software-Kenntnisse überzeugten und als Software-Entwickler wurde ich freiberuflich engagiert. In der Kölner Agentur konnte ich viele neue und praktische Erfahrungen sammeln. Nebenbei betrieb ich immer noch mein Gewerbe im Bereich Hardwareverkauf.

Das Fenster zu einer neuen Computerwelt 

War die ursprüngliche Bedienung von Personal Computern früher eher etwas für Sachverständige, änderte sich dies mit der Etablierung der Windows-Betriebssystemoberfläche von Microsoft. Als Trendsetter in den Betriebssystemen Win95 und Win98 produzierte ich der Multimedia Agentur einen großen Mehrwert und einige Jahre vergingen. Während dieser Zeit folgte eine Ausbildung als Informationstechniker an der Rheinischen Akademie in Köln und viele weitere Jahre in den Bereichen Projekt- und Messearbeit der automotiven Szene. Mein Ziel, meine Leidenschaft und meinen ursprünglichen Antrieb verlor ich aber nicht aus den Augen: Selber Spiele zu programmieren. Um mich weiter zu spezialiseren, absolvierte ich Kurse beim renommierten GameInstitute. Das Platzen der Dotcom-Blase zu Beginn des Jahrtausends brach auch der Multimedia-Agentur das Genick. Während sich die Firma auflösen musste, stieg ich voll in die Selbständigkeit ein. Unzählige Projekte und Aufträge folgten, deren Nennung hier den Rahmen sprengen würde.

Das Leben wird mobil

Erwähnenswert ist aber der Zwischenstop im Bereich der Prüfungs- und Befragungsoftware. Hier habe ich fokussiert diverse Projekte und Upgrades entwickelt. Bis zum heutigen Tag folgten dann auch Projekte aus dem DMS-Umfeld sowie Mobile Device Projekte. Also Software für Mobiltelefone oder neudeutsch Handys. Dabei natürlich auch: Das iPhone mit seinen Apps. Einige davon stammen auch aus meiner Hand - und es werden immer mehr, da meine Fähigkeiten vor allem für dieses Smartphone angefragt werden. Des Weiteren programmierte ich (natürlich) einige Spiele sowie Messe- und Diskoattraktionen als auch eine spezielle Windows Mobile Befragungs Software. 

Selbst der bescheidenste Mensch hält mehr von sich, als sein bester Freund von ihm hält. (Ebner-Eschenbach)

Da ist wohl etwas Wahres dran. Also habe ich meine Kunden nach meinen Stärken gefragt. Hier bekomme ich als Antwort vor allem meine Vielseitigkeit, meine Erfahrung, mein effizientes Arbeiten sowie den Spaß an der Arbeit genannt. Frage ich mich sozusagen selber, dann zeichnet mich meiner Meinung nach vor allem mein seit 20 Jahren nicht nachlassender Drang, neue Herausforderungen anzugehen sowie das Bestreben, ständig mein Wissen zu vergrößern als auch Neues dazuzulernen, besonders aus. Vielleicht möchten Sie sich ja selber ein Bild machen? Dann sage ich schon mal vielen Dank für Ihr Interesse. Wenn Sie hier Gemeinsamkeiten entdeckt haben, profunde Hilfe benötigen oder eine echte Kopfnuss im Bereich Software für mich haben, dann kontaktieren Sie mich doch unverbindlich!

Beste Grüße,

Ihr Matthias Ebel